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Hier die aktuellen Presse-News aus der Region

"Usedom-Express" startet in die Saison

(Berlin, 11. Mai 2010) Ab Samstag, 15. Mai bis zum 3. Oktober können Reiselustige mit Ziel Sonneninsel Usedom auch dieses Jahr wieder den beliebten "Usedom-Express" nutzen.

Bereits am Vorabend (12. Mai) des Feiertages Christi Himmelfahrt startet der Usedom-Express von Berlin Zoologischer Garten (ab 15.47 Uhr) und vom Berliner Hbf (ab 15.52 Uhr) zur Insel Usedom. Damit kann das verlängerte Wochenende für einen Kurzurlaub genutzt werden.

Der Zug fährt freitags von Berlin Hbf (ab 15.52 Uhr) über Zinnowitz, Seebad Heringsdorf und Seebad Ahlbeck(an 19.57 Uhr) bis Swinoujscie Centrum (an 20.02 Uhr). Am Samstag startet der Usedom-Express von Swinoujscie Centrum um 10.35 Uhr nach Berlin Hbf (an 15.03 Uhr) und am Sonntag ab Berlin Hbf um 6.57 Uhr nach Swinoujscie Centrum (an 11.19 Uhr) sowie von Swinoujscie Centrum um 16.35 Uhr wieder zurück nach Berlin Hbf (an 20.50 Uhr).

Der "Usedom-Express" ermöglicht eine bequeme, umsteigefreie An- und Abreise zur Ostseeküste. Auf der Insel Usedom werden 17 Zielbahnhöfe angefahren, darunter Zinnowitz, Bansin Seebad und Seebad Heringsdorf.

Die Ostseeinsel Usedom erwartet ihre Besucher mit durchschnittlich 2000 Sonnenstunden im Jahr. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad kann man das vielfältige Naturparadies der Insel erkunden. Interessant für Fahrradtouristen: Am 23. Mai wird eine Künstler-Radtour, die das Leben und Schaffen des Malers Lyonel Feininger aufzeigt, feierlich eröffnet. Mit ihren rund 40 Stationen führt die 56 Kilometer lange Rundtour an zahlreichen Motiven des Malers vorbei. Stationen der Tour, die über einen Bahnhof verfügen sind Bansin, Heringsdorf, Ahlbeck und Swinoujscie. Von dort empfiehlt sich besonders der Einstieg in die Rundtour.

Ticket-Tipp für den "Usedom-Express": Neben dem Ostsee-Ticket bieten sich auch die Kombinationen Brandenburg-Berlin-Ticket und Mecklenburg-Vorpommern-Ticket beziehungsweise das VBB-Abo 65plus und das Mecklenburg-Vorpommern-Ticket Single an.

Informationen zu den Reisemöglichkeiten und Tarifen erhalten Sie telefonisch beim Kundendialog DB Regio Nordost unter 0331 235 6881 oder
-6882 und online unter www.bahn.de.
Verantwortlicher Pressekontakt:
Deutsche Bahn AG Externe Kommunikation
Potsdamer Platz 2
10785 Berlin
www.db.de/presse

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Welt Online

Chance für schnelle Bahnstrecke nach Usedom

Von Markus Falkner 20. April 2010, 04:00 Uhr

Die Befürworter einer schnellen Bahnverbindung von Berlin nach Usedom dürfen wieder hoffen. Grund ist ein neues Gutachten im Auftrag der Usedomer Bäderbahn, das der Strecke von Berlin über das polnische Swinoujscie (Swinemünde) nach Heringsdorf eine hohe Wirtschaftlichkeit bescheinigt.
Selbst im schlechtesten Szenario, das die Gutachter berechneten, ergäbe sich ein Kosten-Nutzen-Faktor von 2,6. Im Klartext: Jedem investierten Euro stünde ein volkswirtschaftlicher Nutzen von 2,60 Euro gegenüber. Der Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Strecke mit der Peenebrücke bei Karnin würde nach Schätzungen etwa 140 Millionen Euro kosten.

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DDP-Meldung vom 17.02.2010, 11:48 Uhr

Bis 2013 wird polnische Schnellstraße parallel zur Grenze gebaut

Zielona Gora (ddp-lbg). Die parallel zur deutschen Grenze führende polnische Nord-Süd-Schnellstraße S 3 soll nach derzeitigen Planungen bis Ende 2013 fertig werden. Das sei ein Jahr später als ursprünglich geplant, berichtete die Tageszeitung «Gazeta Lubuska» (Onlineausgabe) am Mittwoch. Die S3, die anfangs sogar als Autobahn konzipiert war, wird rund 400 Kilometer lang sein und von der Ostsee-Stadt Swinoujscie (Swinemünde) vorbei an Szczecin (Stettin), Gorzow (Landsberg) und Zielona Gora (Grünberg) bis Lubawka an der tschechischen Grenze führen.

Mehrere Abschnitte sind schon im Bau oder wie einzelne Ortsumgehungen bereits fertiggestellt. Seit Herbst 2008 entsteht dem Blatt zufolge ein etwa 75 Kilometer langer Abschnitt zwischen Szczecin und Gorzow, der von der bestehenden Autobahn Berlin-Szczecin aus in Richtung Süden führt. Die Trasse solle im Herbst dieses Jahres übergeben werden, sagten Sprecher der beteiligten Straßenbaudirektionen dem Blatt.

Für den 37 Kilometer langen Abschnitt von Gorzow nach Miedzyrzecz werde demnächst die Baugenehmigung erwartet, das 43 Kilometer lange Teilstück von Miedzyrzecz nach Sulechow sei gerade ausgeschrieben worden. Der Antrag auf den Bau einer zweiten Fahrbahn auf dem 44 Kilometer langen Abschnitt von Sulechow bis Nowe Miasteczko solle im zweiten Quartal gestellt werden. Weiter südlich in der Wojewodschaft Niederschlesien bis zur tschechischen Grenze laufen den Angaben zufolge die Planungen noch.

(ddp)

© ddp Deutscher Depeschendienst GmbHUsedom Kurier - Insel-Zeitung
Artikel vom 08.12.2009

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Fundament für Brücke gelegt
Zehn Meter lange Stahlträger werden zur Pfahlgründung in den Torfkanal bei Kamminke gerammt.

Von Ingmar Nehls

Kamminke. Die Arbeiten für die Radfahrbrücke am Grenzübergang in Kamminke sind in vollem Gange. Am gestrigen Montag wurden die zehn Meter langen Gründungspfähle in den Boden gerammt. Drei Stahlträger auf der polnischen Uferseite und drei auf der deutschen wurden in den Torfkanal, die natürliche Ländergrenze, hineingerüttelt. „Auf die Träger kommt eine Betonplatte, auf der die Brücke dann aufliegen wird“, erklärte Bauleiter Jörg Schabert von der Firma Asa Bau aus Greifswald.

Auch eine Gruppe vom Tiefbauamt aus Swinemünde, begleitet von einer Dolmetscherin, kam gestern zu der Baustelle, um sich vor Ort ein Bild von den Arbeiten zu machen. Die Greifswalder Firma baut auf beiden Länderseiten. Zum Bauprojekt in Kamminke gehören auch der Ausbau des Rastplatzes und ein asphaltierter Fahrradweg vom Rastplatz bis zur Brücke.

Die Kosten für die Maßnahmen betragen insgesamt rund 490 000 Euro. Den Löwenanteil von 85 Prozent trägt dabei die Pomerania. Auch das Innenministerium steckt Geld in die deutsch-polnische Verbindung, so dass die Gemeinde nur noch Kosten in Höhe von 8000 Euro stemmen muss. Bis zum Beginn der neuen Saison, also im Frühjahr 2010, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Heute beginnen die Schalungs- und Bewehrungsarbeiten für das Fundament der deutsch-polnischen Brücke.

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Nordkurier
Artikel vom 08.12.2009
Kurz vor Weihnachten dürfen auch leichte Lkw rollen

In zwei Wochen wird das Tonnage-limit gelockert.
Genau zwei Jahre nach der Grenzöffnung wird Garz/Swinemünde künftig auch für leichte Lastwagen bis zu 7,5 Tonnen passierbar.

Von Siegfried Denzel

Insel Usedom. Am 21. Dezember soll der Grenzübergang Garz/Swinemünde für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen freigegeben werden. Dieses Datum nannte Karl-Heinz Schröder, der Vorsteher des Amtes Usedom-Süd und Vorsitzende des Verkehrsbeirates beim Tourismusverband Insel Usedom (TVIU), beim Tourismustag am Wochenende in Bansin. Damit wird auf den Tag genau zwei Jahre nach dem Beitritt Polens zum Schengener Abkommen und der Öffnung der Usedomer Grenzübergänge für Autos das Gewichtslimit um immerhin vier Tonnen angehoben; bislang durften nur Fahrzeuge mit bis zu 3,5 Tonnen passieren.
Schröder riet in diesem Zusammenhang, Forderungen nach einem Ausbau der B 110 zwischen Zirchow und dem Grenzübergang genau abzuwägen: „Man muss nachdenken, mit welcher Vehemenz man einen grundhaften Ausbau der Bundesstraße fordert“, sagte er offenbar in die Richtung von Kommunalpolitikern der Insel; denn je schneller die derzeit schmale und in Teilen sehr kurvige B 110 dem heutigen Standard von Bundesstraßen angeglichen wird, desto rascher werde eine Tonnagebegrenzung komplett aufgehoben. Wie berichtet, geht das Straßenbauamt Stralsund derzeit davon aus, dass frühestens 2012 mit dem Bau der Ortsumgehung Zirchow und 2014 mit dem Ausbau der B 110 begonnen werden kann. Unterdessen ging Schröder sowohl mit dem Bund als auch dem Landkreis wegen deren aus seiner Sicht ungenügenden Verkehrs-Engagement auf Usedom ins Gericht: Er könne „nicht nachvollziehen, dass der Bund eine Null-Investitions-Strategie fährt“; damit kritisierte Schröder, dass außer einer räumlich begrenzten Umstufung von Landes- und Bundesstraßen im Südost-Teil der Insel noch kein Vorschlag aus dem Integrierten Verkehrskonzept Usedom-Wollin umgesetzt ist. Ferner forderte er den Kreis auf, den für 2010 geplanten Investitionsstopp für Radwege-Neubauten wieder aufzugeben. Kreis-Kämmerin Ilka Freese hatte jedoch bereits im Vorfeld in diesem Punkt wenig Hoffnung gemacht: Schließlich weise der Landkreis ein Millionendefizit auf – und der Radwegebau sei keine Pflichtaufgabe.

Auf Vorschlag von Uwe Wehrmann nimmt der von Schröder geleitete TVIU-Verkehrsbeirat unterdessen den Ausbau beziehungsweise die Wiederaufnahme von Fährverbindungen zwischen Insel und Festland in den Arbeitsplan 2010 auf. Wehrmann schlug Linien vom Gnitz beziehungsweise von Peenemünde aus vor. Bereits im Gespräch ist eine Linie ab Lassan.

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Nordkurier - Anklamer Zeitung
Artikel vom 19.11.2009
Brücke spielt bei Konferenz keine Rolle
Der Wiederaufbau der Karniner Brücke steht in den Sternen.

Von Siegfried Denzel

Karnin. Bei der deutsch-polnischen Verkehrskonferenz am 13. Januar in Potsdam wird der Wiederaufbau der Eisenbahnverbindung Ducherow – Karnin – Swinemünde keine Rolle spielen. Dies sei zwar „ein interessantes und wünschenswertes Projekt“, meinte Julia Hasse, die Sprecherin des Schweriner Verkehrsministeriums. Aber die Reaktivierung dieser in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zerstörten Süd-Anbindung Usedoms „ist doch eher ein langfristiges Vorhaben“ – während es in Potsdam um „konkrete Projekte geht, die kurz- bis mittelfristig verwirklicht werden sollen“. Und deshalb habe die Landesregierung das Thema „Karniner Brücke“ auch nicht auf die Tagesordnung setzen lassen. Stattdessen soll unter anderem über den Ausbau der A 11 zwischen dem Autobahndreieck Uckermark und Stettin, über den Ausbau der Bahnverbindungen Stettin – Berlin und Stettin – Pasewalk und über eine Autofähre zwischen Alt- und Neuwarp gesprochen werden.

Für Günther Jikeli, den Sprecher des Usedomer SPD--Arbeitskreises „Wirtschaft und Verkehr“, ist die Entscheidung Schwerins ein Rückschlag für Karnin. „Es geht in Potsdam doch darum, dass für die Oder- Region eine Prioritätenliste erstellt wird, damit wir gemeinsam mit Polen gegenüber der EU Fördermittel beantragen können.“ Es sei für ihn „nicht nachvollziehbar, dass überall die Bedeutung der Strecke über Karnin hervorgehoben wird – sich dann aber außer uns niemand wirklich darum bemüht“. Denn würde sich die EU am Wiederaufbau beteiligen, „wären die Finanzierungsvorbehalte des Bundes obsolet“, argumentiert der Sprecher. Wie berichtet, hat ein vom Bund in Auftrag gegebenes Gutachten Anfang 2008 ergeben, dass jeder investierte Euro im Betrieb nur 75 Cent wieder „einspielt“; Kritiker des Gutachtens haben jedoch wiederholt darauf hingewiesen, dass dabei nur der Personenverkehr untersucht wurde; eine Nutzung durch Güterzüge – etwa vom und zum Swinemünder Hafen – sei nie durchgerechnet

worden. Deshalb will der Arbeitskreis auch nicht aufgeben: Erstens arbeite man an einem Eckpunktepapier, „das wir in den politischen Raum einbringen wollen“. Und zweitens wolle man durch Kontakte mit der Kommunalgemeinschaft Pomerania und dem Bund erreichen, dass ein zweites Wirtschaftlichkeitsgutachten erstellt wird.

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Nordkurier - Anklamer Zeitung
Artikel vom 17.11.2009
Höhere Tonnage noch 2009

Ostvorpommern (sd). Der Grenzübergang Garz/Swinemünde, der momentan nur von Fahrzeugen mit maximal 3,5 Tonnen Gesamtgewicht passiert werden darf, soll noch in diesem Jahr für 7,5 Tonnen geöffnet werden. Das sagte Thilo Schelling, Abteilungsleiter im Schweriner Verkehrsministerium, gegenüber unserer Zeitung; darauf hätten sich Vertreter der deutschen Bundesregierung und der polnischen Regierung geeinigt. Doch auch diese Tonnage scheint nur ein Zwischenschritt hin zu einer mittelfristig zu erwartenden Öffnung des Übergangs auch für den Schwerlastverkehr: Zwar lasse die B 110 zwischen Zirchow und der deutsch-polnischen Grenze aufgrund ihrer geringen Fahrbahnbreite und engen Kurvenradien derzeit keine Freigabe für große Lkw zu, betonten die Leiter des ostvorpommerschen Bauamtes und des Stralsunder Straßenbauamtes, Bernd Dohly und Ralf Sendrowski. Jedoch befinde sich der Ausbau dieses Stücks in der Vorplanung; frühestens 2014 sei dann mit den

Arbeiten zu rechnen. Nach deren Ende dann stehe einer Freigabe auch für 40-Tonner nichts mehr im Weg. Unterdessen bereitet das Straßenbauamt auch eine Umgehungsstraße für Zirchow vor; die Ortsdurchfahrt gilt als Nadelöhr. Noch im ersten Quartal 2010 soll die Linienbestimmung vorliegen; laut Sendrowski scheint ein Baubeginn 2012 möglich – sofern die weitere Planung optimal
verläuft.

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Usedom Kurier - Insel-Zeitung
Artikel vom 16.11.2009
Lückenschluss im Radwegenetz in Sicht
Von Siegfried Denzel

Insel Usedom. Im Radwegenetz auf Usedom soll 2011 eine große Lücke geschlossen werden: Das Land habe grünes Licht für den Bau des Teilstücks zwischen Korswandt und Zirchow gegeben, berichtete der Vorsteher des Amtes Usedom-Süd, Karl-Heinz Schröder (CDU), am Rande der Verkehrskonferenz am Freitagabend in Zinnowitz. Das Amt solle jedoch Hilfestellung beim Grunderwerb leisten – „und das werden wir so schnell wie möglich versuchen abzuarbeiten“, sicherte er zu. Außerdem sei das Straßenbauamt Stralsund (SBA) dabei, einen straßenbegleitenden Radweg an der B 111 zwischen Zinnowitz und Zempin vorzubereiten; dies jedoch ist ein eher langfristiges Vorhaben, schließlich muss dazu auch die Bundesstraße in einem Teilbereich verlegt werden.

Unterdessen lässt die bevorstehende Öffnung des Grenzübergangs Garz/Swinemünde für Lastwagen mit einem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 Tonnen die Diskussion um eine Ortsumgehung für Zirchow wieder aufleben. So hatte Bürgermeister Gerd Wendlandt während der jüngsten Gemeindevertretersitzung angekündigt, Straßenbauamtsleiter Ralf Sendrowski zu einer Beratung des Kommunalparlaments einzuladen.

Bei solch einem Termin könnte der SBA- Chef vielleicht schon fast fertige Papiere vorlegen. Wie Sendrowski nämlich am Rande der Verkehrskonferenz gegenüber unserer Zeitung betonte, werde die Linienbestimmung für die Ortsumgehung voraussichtlich innerhalb des ersten Quartals 2010 fertig; sofern alle weiteren Planungen optimal laufen, könne im Jahr 2012 der Bau beginnen, um die Zirchower Ortsdurchfahrt als Verkehrs-Nadelöhr zu entlasten.

Klar scheint aber auch, dass der Grenzübergang Garz/Swinemünde trotz aller anderslautender politischer Beteuerungen mittelfristig auch für den Schwerlastverkehr geöffnet wird. Zwar verweisen sowohl Kreis-Bauamtsleiter Bernd Dohly als auch Straßenbauamts-Leiter Ralf Sendrowski darauf, dass der derzeitige Ausbauzustand der B 110 zwischen Zirchow und der Grenze nach Polen aufgrund zu enger Kurvenradien und der geringen Fahrbahnbreite keinen Lkw- Verkehr zulasse. Wie Sendrowski aber erklärte, soll das kein Dauerzustand bleiben: Der Ausbau befinde sich im Stadium der Vorplanung, mit den Arbeiten selbst sei dann „frühestens 2014 zu rechnen“. Nach deren Ende könne die

B 110 wie jede andere Bundesstraße von Lastwagen uneingeschränkt befahren werden. So habe die vor der Grenzöffnung vor knapp zwei Jahren neu errichtete Brücke über den Torfkanal die volle, für Bundesstraßen vorgesehene Tragfähigkeit. Allerdings: Dürften 40-Tonner passieren, müsse man für Radfahrer eine separate Lösung verwirklichen, kündigte Sendrowski an.



Usedom Kurier - Insel-Zeitung
Artikel vom 02.10.2009

Verkehrsberuhigung für Kaiserbäder-Straße angeregt von Claudia Müller

Insel Usedom. Die Ortsdurchfahrt in den Kaiserbädern muss als eine besonders stauträchtige Strecke auf Usedom vom Verkehr entlastet und statt des Grenzübergangs Ahlbeck der Übergang bei Garz stärker genutzt werden. Das ist ein Fazit, das die Verkehrsexperten des Unternehmens Planung Transport Verkehr (PTV) in ihrem Schlussbericht zum „Grenzverkehrskonzept für die Insel Usedom“ ziehen und jetzt unter anderem dem Tourismusverband Insel Usedom (TVIU) beziehungsweise dessen Verkehrsbeirat vorliegt. Mit dem Grenzverkehrskonzept, das ebenfalls im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums erstellt wurde, sind die Überlegungen des Integrierten Verkehrskonzeptes Insel Usedom–Wollin fortgesetzt und nach der Grenzöffnung auf Usedom konkretisiert worden, erläuterte Uwe Reiter von PTV als einer der Konzeptautoren. Die Ergebnisse und Empfehlungen des Grenzkonzeptes, zu denen unter anderem auch der Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und der Radwege, der Wiederaufbau der

Eisenbahnstrecke über Karnin sowie die Gründung eines Zweckverbandes zur Umsetzung von Verkehrsmaßnahmen gehören, sollen bei der am 13. November geplanten Regionalkonferenz zum Thema Verkehr (wir berichteten) diskutiert werden.

Ausgehend von der Beobachtung, dass 85 Prozent des Grenzverkehrs über den Ahlbecker Übergang und nur 15 Prozent über den in Garz laufen und etwa 700 Fahrzeuge am Tag vom Festland über die B 110 durch Heringsdorf nach Polen fahren, raten die Verkehrsexperten dazu, mit verschiedenen Maßnahmen einzugreifen. Um die Route über Garz attraktiver zu machen, regen sie an, den „Widerstand“ auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Ahlbeck und dem Grenzübergang zu erhöhen. So sollte geprüft werden, ob diese Strecke und der Grenzparkplatz vorrangig für Tagesgäste reserviert werden können, indem die Zone ab dem Ahlbecker Gewerbegebiet nur gegen Zahlung einer Gebühr zugänglich ist, heißt es in dem Konzept. Aus Richtung Swinemünde hingegen könnte der Bereich kostenlos befahren werden. Damit Autofahrer, die nach Polen wollen, stattdessen den Grenzübergang Garz nutzen, sollte in Zirchow die sogenannte Dreieckslösung als Kreisverkehr eingeführt werden, um den Verkehr auf die richtige Spur Richtung

Garz zu bringen. Zudem schlägt PTV vor, Pkw-Fahrer vor Zirchow und vor der Kreuzung Schmollenseee darauf hinzuweisen, dass die „schnelle“ Route nach Swinemünde über Garz führt.

Denn nicht nur die Strecke zwischen Ahlbeck und der Grenze, sondern die gesamte Ortsdurchfahrt der Kaiserbäder sollten nach Ansicht der Experten auch im Sinne des Seeheilbad-Status’ „verkehrsberuhigt“ werden. Dieses Ziel könnte mit Ampeln oder „Pförtneranlagen“, aber auch durch Geschwindigkeitsreduzierungen, die Aufhebung des Parkverbotes, Fahrbahnverengungen oder die Ausweisung von Begegnungszonen (englisch Shared space – gemeinsam genutzter Raum) erreicht werden. Letzteres bedeutet, dass Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer die Straße gleichberechtigt nutzen und alle Verkehrsschilder und Ampeln zu- gunsten einer Rechts-vor-links-Regelung entfallen. Die Autoren des Konzeptes weisen darauf hin, dass die Umsetzung solcher Zonen in Ortskernen und für Ortsdurchfahrten von der EU gefördert wird, und schlagen vor, eine solche Lösung für Heringsdorf zu diskutieren.

13.08.2009

Buntes Festival der Seemannslieder

Bei unseren Inselnachbarn, in Swinemünde, beginnt heute das Schwimmende Festival der Seemannslieder. Zum 25. Mal läuft unter dem Namen „Wiatrak“ bis zum Sonntag ein buntes maritimes Programm mit Konzerten, Segelschiffbesichtigungen, Fahrten mit Segelschiffen und weiteren Angeboten.

So stehen heute Wettbewerbe und Konzerte für Kinder und Erwachsene um 11, 17, 18 und 19 Uhr in der Konzertmuschel (Promenade) an. Attraktionen werden hierbei das Konzert der Preisträger des Kinderwettbewerbs (17 Uhr) sowie der Auftritt eines kasachischen Ensembles (18 Uhr) sein.

Morgen gibt es dann ab 19 Uhr auf dem Platz neben dem Hafenamt ein Konzert mit keltischen und Seemannsliedern. Am Sonnabend können Gäste dann von 10 bis 18 Uhr Törns mit Segelschiffen und schwimmende Konzerte auf Segelschiffen erleben. Abgelegt wird vom Kai in der Nähe des Hafenamtes. Zwischen 17 Uhr und 23 Uhr gibt es ein Konzert auf der Bühne neben dem Hafenamt mit abschließendem Feuerwerk. Im Jachthafen (ul. Jachtowa) findet ab 20 Uhr ein Balladenkonzert statt.

Und am Sonntag steigen dann ab 16 Uhr auf der Bühne neben dem Hafenamt und im Jachthafen (für Segler) weitere Konzerte mit maritimen Liedern. An allen drei Tagen findet zugleich die „Sail Swinoujscie“ statt.

26.05.2009

Mit der Fähre über die Swine

Swinemünde. Anders als der deutsche Teil der Insel Usedom ist der polnische Teil ohne feste Anbindung an das Festland und die Insel Wollin. Mit den Fähren „Bielik“ und „Karsibór“ gibt es aber eine kostenlose Verbindung zwischen Swinemünde und Warszów (Ostswine) sowie Swinemünde und Ognica (Insel Wollin).
Die Stadtfähren können von Montag bis Freitag nur von Swinemünder Kraftfahrern genutzt werden.Bei der Benutzung der schwimmenden Brücken gibt es einiges zu beachten.
Fähren „Bielik“
Die Nutzung der Fähren im Stadtzentrum mit einem Fahrzeug (PKW, Krad und Kleintransporter bis 2,2 t) ist von Montag bis Freitag, jeweils von 4 Uhr bis 22 Uhr, ausschließlich den Einwohnern von Swinemünde vorbehalten. Wer nicht in Swinemünde wohnt, aber hier ständig arbeitet, darf die Fähre benutzen, wenn er über eine entsprechende Vignette verfügt. Wer diese Bedingungen nicht erfüllt, wird als Autofahrer vom Fährpersonal abgewiesen. Als Fußgänger oder Radler kann man die Fähren immer benutzen.
An Wochenenden und Feiertagen verkehren die „Bieliks“ von 04.40 Uhr bis 23.40 Uhr im 20-Minuten-Rhythmus, außerhalb dieser Zeit im 40-Minuten-Rhythmus.
In Swinemünde legt um 00.00 Uhr, und in Warszów um 00.20 Uhr die erste Fähre des Tages ab.
Fähren „Karsibór“
Diese Fähren außerhalb der Stadt können Fußgänger, Radler und PKW-Fahrer ohne Einschränkung nutzen. Dies gilt auch für LKW und Reisebusse.
Um 00.00 Uhr*) legt auf der Swinemünder Seite die erste Fähre ab, dann folgen im 1-Stunden-Rhythmus bis um 04.00 Uhr*) die nächsten Fähren. Die weiteren Ablegezeiten: 04.40 Uhr, 05.30 Uhr, 06.20 Uhr. Ab 07.00 Uhr alle 30 Minuten bis 18 Uhr. Weiter um 18.20 Uhr, 18.40 Uhr und 19 Uhr, ab 19.30 Uhr alle 30 Minuten bis 22.00 Uhr. Um 23 Uhr*) legt die letzte Fähre ab.
Ab Ognica verkehrt die erste Fähre 00.30 Uhr *), dann stündlich weiter bis 04.30 Uhr*). Weiter um 05.10 Uhr, 06.00 Uhr und 06.40 Uhr, ab 07.30 Uhr bis 17 Uhr alle 30 Minuten. Die nächsten Fähren legen ab um 17.20 Uhr, danach alle 20 Minuten bis 19 Uhr. Dann ab 19.30 Uhr im 30-Minuten-Rhythmus bis 22.30 Uhr*) und um 23.30 Uhr*)
*) Die Fähren verkehren nur in den Nächten Montag/Dienstag, Mittwoch/Donnerstag und Freitag/Samstag. In den übrigen Nächten muss man die Stadtfähre benutzen!
Bei größerem Verkehrsaufkommen fahren die Fähren ohne Pause.
Gerhard Buchheister

26.05.2009

„Usedom Rock“ lockt mit Prinzen und Pectus

Ahlbeck (AZ). „Usedom Rock“ geht in die zweite Runde. Am 21. Juli sollen auf dem Grenzparkplatz in Ahlbeck wieder deutsche und polnische Musik-Größen zu erleben sein. Das teilte die Usedomer Tourismus-Gesellschaft gestern mit. Ziel des „Open-Air-Highlights ist es, direkt an der Grenze zu Polen durch Musik ein Zeichen der Verständigung und des besseren Kennenlernens zu setzen, sagte der Kurdirektor der Kaiserbäder, Dietmar Gutsche.
„Usedom Rock“ ist eine Initiative der Gemeinde Heringsdorf, der polnischen Nachbarstadt Swinemünde und weiterer Partner in Deutschland und Polen. In diesem Jahr konnten nach Angaben der Veranstalter Die Prinzen, Stefanie Heinzmann und die polnische Rockband Pectus gewonnen werden.
Pectus kam 2007 in Opole ins Finale des 44. nationalen Festivals Polnischer Lieder („Debiuty“). Bereits 2006 gewann die Gruppe den Grand Prix des „Carpathia Festival“ Rzeszow. In jüngster Zeit machte die Gruppe in Polen mit ihrer Single „Jeden Moment“ von sich reden.
Karten für „Usedom Rock“ soll es ab Juni deutschlandweit an allen EVENTIM-Vorverkaufsstelle sowie über die Hotline: 01805-570 000 geben; ebenso in den Touristinformationen der Kaiserbäder in Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck. Des weiteren verweisen die Veranstalter auf die Kartenbestellung im Internet @!www.eventim.de

25.05.2009

Hinweistafeln informieren über FKK am deutsch-polnischen Ostseestrand (Mit Bildern)
Albeck/Swinemünde (ddp-nrd). Am Ostseestrand an der deutsch-polnischen Grenze auf der Insel Usedom sind am Montag mehrsprachige Hinweistafeln zum nahe gelegenen Nacktbadestrand aufgestellt worden. Damit reagierten das Usedomer Kaiserbad Ahlbeck und die Stadt Swinemünde (Swinoujscie) auf die seit Monaten geführte Debatte um den umstrittenen FKK-Strand (Freikörperkultur), teilten die Verwaltungen der Ostseebäder mit.
Die sogenannten Willkommensschilder informierten die polnischen Strandspaziergänger auf die Besonderheiten des nur 300 Meter von der Grenze entfernten FKK-Strandes, sagte Christina Hoba von der Usedomer Tourismusgesellschaft. Zudem erinnerten sie die Deutschen daran, dass hüllenlose Freizeitaktivitäten an der Ostsee auf polnischer Seite nicht erwünscht seien.
In den vergangenen Monaten hatten vor allem sittenstrenge polnische Lokalpolitiker wie der nationalkonservative Swinemünder Stadtrat Edward Zajac eine Schließung des FKK-Strandes gefordert. Nach Angaben von Ahlbecks Bürgermeister Klaus Kottwittenborg (parteilos) habe man sich mit dem Swinemünder Bürgermeister Janusz Zmurkiewicz jedoch auf einen Kompromiss geeinigt.
Der Ahlbecker Strand wird bereits seit fast 50 Jahren von Nudisten genutzt. Seit dem Beitritt Polens zum Schengener Ankommen Ende 2007 und der Öffnung der Grenze können Spaziergänger ungehindert den deutsch-polnischen Strandabschnitt durchqueren



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